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DIE KUNST DER INUIT

Die einfallsreichen Inuit haben seit tausenden Jahren fachmanisch Kunstfiguren aus Stein gemeisselt. Manner und Frauen mit hoch-entwickelten technischen Fahigkeiten haben Werkzeuge und Kleidung produziert. Da sie aus einer Jagdkultur stammen, wurden sie Experten im Beobachten und sie konnten sich an das Gesehene gut errinnern. In der modernen Periode seit 1940 spiegeln die Schnitzereien der Inuit die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Veranderungen ihrer Kultur. Bevor 1940 lebten die Inuit, auf dem Land, vom Walfang und Pelzhandel. Als diese Industrien in Schwierigkeiten gerieten, mussten alternative Einkommsquellen erwogen werden

James A. Houston war ein junger Kunstler der in 1948 die Arktis besucht hat. Er hat die kanadische Regierung uberzeugt, dass die kleinen Skulpturen der Inuit eine grosse Einkommensquelle sein konnten. Die kanadische Regierung regte die Inuit an, auf verschiedene Handwerke, einschliesslich des Steinmeisselns, sich zu konzentrieren. Seit dieser Zeit haben die Inuit sich buchstablich ihre Identitat aus Stein gemeisselt.

Es herrscht eine grosse stilistische Vielfacht von Gemeinschaft zu Gemeinschaft und von Kunstler zu Kunstler. Die Kunstler verwerten meistens Serpentine, Argillite, Quartzite und Marmor. Stein wird im allgemeinen von einem Steinbruch in der Nahe der Wohngemeinschaft gehohlt. Dieses macht es moglich, die ursprungliche Gemeinschaft zu identifizieren. Thema und Stil sind auch sehr unterschiedlich. Auch dieses erleichtert die Identifikation.

Die Kinder der Inuit lernen taglich von ihren Eltern wie mann von dem Land lebt. So lernen sie auch die Steinschnitzerei. Das Wissen der alten Geschichten und Legenden ist dauernde Inspiration fur ihre Kunst. Respekt der Inuit fur ihr Land spiegelt sich in ihrer Kunst. Die geistigen Vorstellungen der Tiere und die mythologischen Deutungen der alten Legenden werden immer wieder dargestellt und ausgedruckt.

Inuit carvers often (but not always) incise the bottoms of their works with their signatures in Roman letters or Inuktitut syllabics. A chart of the Inuktitut syllabic writing system will help you to decipher any syllabics you may find. Some sculptures may also have a "disc number" inscribed on the bottom. These numbers, prefixed by an "E" or "W", are another kind of signature.

George Swinton, a renowned collector and Inuit art expert, shares his five principles for collecting:
1. Aesthetic interests: Collect objects that evoke expression rather than mere elegance and beauty, which he calls only aesthetic delight.
2. Art historical interests: Collect objects for reasons mostly iconographic, which really means how the objects and images are related to formal traditions and/or functions.
3. Thematic interests: Collect objects which illustrate how a subject matter is treated in different stylistic ways.
4. Ethnographic interests: Collect objects that relate to the artist’s cultural lifestyle and traditions.
5. Formal and creative interests: Collect objects that are exciting, original, surprising, even eccentric in form as well as content.

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